Myome

Myome stellen die häufigsten gutartigen Geschwülste im weiblichen Becken dar. Jede zweite bis dritte Frau über 30 Jahre hat Myome, die häufig völlig asymptomatisch sind. Myome sind Muskelgeschwülste, die in der Regel in bzw. aus der Gebärmutterwand entstehen. Je nachdem, ob sie mehr nach außen wachsen (subseröse Myome) oder mehr in die Gebärmutterhöhle hinein (submuköse Myome), wird der Operationszugang gewählt.

Intramurale bzw. subseröse Myome werden entweder per Laparoskopie oder per Laparotomie entfernt. Bei submukösen Myomen erfolgt der Operationszugang per Hysteroskopie, d.h. durch eine Gebärmutterspiegelung.

Myome sind nur sehr selten bösartig, dennoch können sie Drucksymptome (auf Blase und Darm), Schmerzen oder Blutungen verursachen. Je nach Lokalisation und Größe sind sie häufig auch der Grund für Sterilitäts- und Infertilitätsprobleme.

Durch die Entwicklung der laparoskopischen Möglichkeiten sollte bei intramuralen und subserös gelegenen Myomen heute primär die Myomentfernung per Laparoskopie erwogen durchgeführt werden. Für den Fall eines zu großen oder ungünstig gelegenen Myoms, kommt in einigen Fällen lediglich die Myomentfernung per Laparotomie, d.h. per Bauchschnitt in Frage.

Myome in der Gebärmutterhöhle waren früher häufig nur durch eine Gebärmutterentfernung behandelbar. Seit der Entwicklung der operativen Hysteroskopie können solche Myome in den meisten Fällen auch per Gebärmutterspiegelung entfernt werden. Die Tagesklinik Altonaer Strasse hat sich auf die endoskopische Entfernung von Myomen spezialisiert.